Zum Spass in den Bergen gehört auch eine gesunde Ernährung.
Nehmen Sie das Tagesmenü des Restaurants oder der Skihütte unter die Lupe. Finden Sie mit den Kindern heraus, ob es sich bei Obst und Gemüse um lokale, saisonale Produkte handelt. Suchen Sie die verschiedenen Lebensmittel-Labels und diskutieren Sie über Food Waste.
Falls das Menü nicht genug Informationen liefert, fragen Sie beim Koch nach, woher Obst und Gemüse stammen.
Findet heraus, wie ihr verhindern könnt, Lebensmittel auf dem Teller zurück zu lassen (kleinere Portion bestellen, einen Teller mit einem Freund teilen usw.).
Bei der Produktion, Verarbeitung und Herkunft von Lebensmitteln stellen sich grosse Umweltfragen. Obst und Gemüse kommen aus der ganzen Welt, alles ist jederzeit erhältlich. Dieser neue Konsum schadet der Umwelt.
Die Labels
Mit einem Blick auf die Etikette ist das Ursprungsland des Nahrungsmittels ersichtlich. Es gibt verschiedene Labels, welche die lokalen und regionalen Produkte kennzeichnen:
Herkunftslabel (z.B. Suisse Garantie): Die gekennzeichneten Produkte stammen aus der Schweiz (inkl. Fürstentum Lichtenstein und anerkannte Grenzgebiete) und werden im Inland verarbeitet. Alle Rohstoffe stammen von Produzenten, die dem ökologischen Leistungsnachweis entsprechen. Es wird kein Gentech aus pflanzlicher oder tierischer Produktion verwendet.
Spezialitäten mit Ursprungsgarantie AOP (Appellation d'origine protégée): Bei Produkten mit einer AOP kommt vom Rohstoff zur Verarbeitung bis zum Endprodukt alles aus einer klar definierten Ursprungsregion.
Herkunftsbezeichnung IGP (Indication géographique protégée): Spezialitäten mit einer IGP werden im Herkunftsort entweder erzeugt, verarbeitet oder veredelt. Im Gegensatz zu "AOP" genügt es, wenn nur eine Verarbeitungsphase in der Ursprungsregion stattfindet.
Food Waste
In der Schweiz werden jedes Jahr 2,8 Millionen Tonnen nicht verzehrte Lebensmittel weggeworfen. Mehr als ein Drittel wird von Haushalten weggeworfen.
Würden wir besser aufpassen, könnten wir diese Verschwendung um ein Drittel reduzieren und in der Schweiz den CO2-Ausstoss von 500'000 Fahrzeugen einsparen.