Das Ziel dieser Aktivität ist es, die Kinder dazu zu bringen, die Veränderungen des Wassers in Abhängigkeit von Temperatur und Umwelt zu beobachten und zu verstehen. Durch das Experimentieren mit Schnee und/oder dem Schreiben mit Wasser entdecken sie ganz konkret, dass Wasser vom festen in den flüssigen Zustand (Schmelzen) oder vom flüssigen in den gasförmigen Zustand (Verdunstung) übergehen kann.
Sagen Sie den Kindern, sie sollen eine kleine Schneeball formen und ihn in ihrer Hand fest zusammendrücken.
Erklärungen
Dieses Phänomen nennt man Schmelzen. Es ist der Übergang von Wasser vom festen Zustand (Schnee) in den flüssigen Zustand (Wasser). Die Wärme eurer Hände liefert den Wassermolekülen Energie, sie bewegen sich schneller und das Eis schmilzt.
Sagen Sie den Kindern, sie sollen etwas Wasser nehmen und ihren Namen auf einen Felsen oder auf Beton schreiben, der der Sonne ausgesetzt ist.
Fragen Sie sie, was sie direkt nach dem Schreiben sehen: Die Zeichnung ist gut sichtbar.
Fragen Sie sie, was nach ein paar Minuten in der Sonne mit der Zeichnung passiert.
Das Wasser verdunstet durch die Wärme der Sonne.
Je stärker die Sonne scheint und je kräftiger der Wind ist, desto schneller verschwindet die Zeichnung.
Dieses Phänomen nennt man Verdunstung. Das Wasser geht vom flüssigen in den gasförmigen Zustand über und verschwindet in der Luft. Die Wärme der Sonne liefert den Wassermolekülen Energie, sie bewegen sich schneller und verlassen die Oberfläche des Felsens oder des Betons. Dieser Wasserdampf steigt in die Luft auf und kondensiert, um Wolken zu bilden, die anschließend als Regen oder Schnee wieder zur Erde fallen können. Das ist die Magie des Wasserkreislaufs!